Aktuelles / 18.06.2015 Delfine und Wale in Neuseeland

Liebe Fotofreunde,
 
auch ohne Flipper jemals im Fernsehen gesehen zu haben, war es seit langem mein Wunsch einmal diese grazilen und faszinierenden Säugetiere aus der Nähe zu beobachten und natürlich auch zu fotografieren. Also hatte ich schon zweimal eine Delfinausfahrt mit einem typischen Touristenboot Neuseelands gebucht. Das erste Mal erledigte es sich aufgrund des stürmischen Wetters. Das zweite Mal waren leider einfach keine Delfine da.
 
Ich hatte noch einen Gutschein für eine weitere Tour und eher durch Zufall kam ich am Ende meiner Reise erneut in der Nähe dieses Hafens vorbei. Kurz entschlossen wurde der Fotorucksack aufgesetzt. Wenige Minuten später lag ich bäuchlings gemütlich auf dem Bug eines schönen Katamarans und schaute mir die Wellen an, die direkt unter mir vorbeizogen. Es dauerte nicht lang und man sah in der Ferne eine kleine Ansammlung von Booten, um welche herum es platschte und Delfine hoch in die Luft sprangen. Gut, dass ich mir einen strategisch günstigen Platz ausgesucht hatte, denn nun stürmten alle anderen auch auf Deck. Es wurde schwierig die Delfine zu beobachten, sich einzelne Tiere auszusuchen und diese dann auch noch mit der Kamera ins Visier zu nehmen, ohne mit anderen Touristen ins Gehege zu kommen. Überall im Umkreis von 200 Metern kamen Delfine an die Wasseroberfläche. Man konnte sogar klar und deutlich ihre Rufe hören! Ein Weibchen mit Jungtier begleitete das Boot eine Weile und schwamm kurzzeitig direkt unter mir. Sie schaute mich an und als wir abdrehten um zurück zum Hafen zu fahren, musste ich die ganze Zeit an das Buch ?Per Anhalter durch die Galaxis? denken: ?Tschüss, macht?s gut und danke für den Fisch!?
 
Eine Woche später ging ich dann auf eine Walausfahrt. Diese Giganten sind zwar beeindruckend, im Vergleich zu Delfinen aber ehrlich gesagt fast schon etwas langweilig. So hoffte ich die ganze Zeit, dass vielleicht noch irgendwo Delfine auftauchen würden. Dies geschah dann tatsächlich auf dem Rückweg. Jedoch fuhr das Boot anstatt diese zu besuchen nur zum nächsten Robbenfelsen. Meine Enttäuschung war groß! Später erfuhr ich von einem Crewmitglied, dass die Touristenboote eine spezielle Erlaubnis für jede dieser bedrohten Tierarten benötigen, um sie anfahren zu dürfen. Dieses Boot hatte leider keine Delfinlizenz.
 
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Viel Freude beim Betrachten!
 
 
Liebe Grüße,
 
Sebastian Frölich

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